Begrüßungsreime im Morgenkreis: 30 kurze Reime für Kindergarten und Kita

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Begrüßungsreime geben dem Morgenkreis einen klaren Anfang und helfen Kindern, gemeinsam in den Tag zu starten. Ein guter Reim muss nicht lang oder kunstvoll sein. Wichtiger sind ein einfacher Rhythmus, wiederkehrende Wörter und Bewegungen, die Kinder schnell mitmachen können.

Besonders im Kindergarten funktionieren kurze Reime gut, wenn sie über mehrere Tage wiederholt werden. Dadurch entsteht Vertrautheit. Neue Kinder können zunächst nur beobachten und später einzelne Wörter oder Bewegungen übernehmen.

Welche Begrüßungsreime eignen sich für den Morgenkreis?

Am besten eignen sich kurze, leicht verständliche Reime mit Namen, Klatschen, Winken oder kleinen Bewegungen. Sie sollten ohne Material funktionieren und sich an die Gruppengröße anpassen lassen. Weitere passende Ideen finden sich auch im Morgenkreisspiele Finder.

Kinder starten gemeinsam mit einem Begrüßungsritual in den Morgenkreis
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30 kurze Begrüßungsreime für Kindergarten und Kita

1. Guten Morgen, alle da

Guten Morgen, alle da,
heute wird ein schöner Tag.
Wir winken uns ganz freundlich zu,
und dann beginnt der Kreis im Nu.

2. Hallo Hände

Hallo Hände, klatsch, klatsch, klatsch,
hallo Füße, trapp, trapp, trapp.
Hallo Augen, schaut euch an,
weil unser Morgen starten kann.

3. Wir sitzen hier im Kreis

Wir sitzen hier im Kreise,
mal laut und manchmal leise.
Wir schauen, wer heut bei uns ist,
und freuen uns, dass du da bist.

4. Ein Wink für dich

Ein Wink für dich, ein Wink für mich,
wir sehen uns und grüßen dich.
Ein Lächeln wandert rundherum,
und macht den ganzen Morgen bunt.

5. Guten Morgen mit dem Namen

Guten Morgen, liebe/r [Name],
schön, dass du heut bei uns bist.
Wir klatschen einmal nur für dich,
weil du ein Teil der Gruppe bist.

6. Sonne im Kreis

Die Sonne steigt am Himmel auf,
wir machen beide Arme auf.
Wir atmen ein, wir atmen aus,
und starten froh in diesen Tag.

7. Füße wach

Die Füße werden langsam wach,
die Hände machen klapp, klapp, klapp.
Die Schultern kreisen rundherum,
jetzt sind wir wach – und schauen uns um.

Hallo links und hallo rechts,
hallo vorne, hallo jetzt.
Hallo groß und hallo klein,
schön, zusammen hier zu sein.

9. Unser Kreis

Unser Kreis ist heute rund,
unser Lachen macht uns bunt.
Jeder findet seinen Platz,
und jeder ist für uns ein Schatz.

10. Klatsch den Morgen

Klatsch den Morgen eins, zwei, drei,
alle Kinder sind dabei.
Stampf den Morgen vier und fünf,
jetzt beginnt er ganz bestimmt.

11. Leiser Start

Ganz leise beginnt unser Tag,
weil jeder erst mal schauen mag.
Wir atmen tief und lächeln sacht,
bis unser Morgenkreis erwacht.

12. Hallo Tier

Der Hase hüpft, die Katze schleicht,
der Vogel fliegt ganz federleicht.
Wir grüßen uns mit Tier und Ton,
und sitzen dann im Kreise schon.

13. Namensklatschen

[Name] ist da – klatsch, klatsch,
[Name] ist da – klatsch, klatsch.
Wir freuen uns und rufen froh:
Guten Morgen, hallo, hallo!

14. Heute sind wir hier

Heute sind wir wieder hier,
du bei mir und ich bei dir.
Wir hören, lachen, spielen fein,
so soll unser Morgen sein.

15. Winke-Wolke

Eine Wolke zieht vorbei,
schickt uns einen Gruß dabei.
Wir winken hoch und winken tief,
bis jeder seinen Morgen rief.

16. Guten Morgen, kleiner Kreis

Guten Morgen, kleiner Kreis,
heute wird es spannend, leis.
Wir hören hin und schauen zu,
und jeder kommt erst einmal zur Ruh.

17. Der Gruß wandert

Der Gruß wandert von Hand zu Hand,
zieht einmal durch das ganze Land.
Kommt er bei dir schließlich an,
schickst du ihn zum Nächsten dann.

18. Regenbogen-Gruß

Rot und gelb und grün und blau,
heute schauen wir genau.
Wie ein Regenbogen fein,
soll unser Tag gemeinsam sein.

19. Guten Morgen, Füße

Guten Morgen, liebe Füße,
guten Morgen, kleine Grüße.
Guten Morgen, Kopf und Hand,
alle sind jetzt aufgestanden.

20. Wir sind ein Team

Du bist du und ich bin ich,
und gemeinsam treffen wir uns hier.
Viele Kinder, groß und klein,
können heut ein Teamchen sein.

21. Hände hoch

Hände hoch und Hände runter,
unsere Gruppe wird jetzt munter.
Einmal drehen, einmal stehen,
und dann kann es weitergehen.

22. Sternengruß

Ein kleiner Stern sagt guten Tag,
weil er uns alle gerne mag.
Er funkelt hier, er funkelt dort,
und schickt den Morgen weiter fort.

23. Freundlicher Blick

Ich schau dich an, du schaust zu mir,
ein freundlicher Blick bleibt kurz bei dir.
Dann wandert er im Kreis entlang,
und unser Morgen fängt nun an.

24. Trommel auf den Knien

Wir trommeln leise auf das Knie,
erst langsam, dann so schnell wie nie.
Dann stoppen wir und werden still,
weil unser Kreis beginnen will.

25. Der kleine Wecker

Tick, tack, tick, tack, hör gut hin,
der Morgen steckt schon mittendrin.
Wir strecken uns und sind bereit,
für unsere gemeinsame Zeit.

26. Guten Morgen aus der Ferne

Von weit her kommt ein Gruß zu dir,
von mir zu dir und dir zu mir.
Wir fangen ihn mit Händen ein,
so kann ein neuer Tag beginnen.

27. Klatsch meinen Namen

Ich sage meinen Namen laut,
die Gruppe hat mir zugehört.
Wir klatschen ihn im Rhythmus nach,
und schon sind alle Kinder wach.

28. Der ruhige Gruß

Wir legen beide Hände hin,
und spüren kurz, wo ich gerade bin.
Ein Atemzug, ein stiller Blick,
und dann kommt unser Tag zurück.

29. Kreis der Freundlichkeit

Ein gutes Wort geht rundherum,
es macht den Morgen hell und bunt.
Ein „Hallo“, „schön, dass du hier bist“,
zeigt jedem, dass er wichtig ist.

30. Unser Startsignal

Einmal klatschen, zweimal drehen,
dreimal freundlich zu uns sehen.
Viermal atmen, dann ist klar:
Unser Morgenkreis ist da.

Begrüßungsreime verbinden Sprache Bewegung und Gemeinschaft im Kindergarten
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Wie setzt man Begrüßungsreime im Morgenkreis ein?

Ein Reim wirkt am besten, wenn er als wiederkehrendes Ritual verwendet wird. Wähle zunächst einen einzigen Reim und nutze ihn mehrere Tage. Sobald die Kinder ihn kennen, kann ein zweiter Reim für besondere Tage oder Themen ergänzt werden.

Für größere Gruppen sind Reime mit gemeinsamen Bewegungen praktischer als Varianten, bei denen jedes Kind einzeln genannt wird. Namensreime eignen sich dagegen sehr gut für kleine Gruppen oder die Eingewöhnung. Wer eine ganze Morgenkreis-Einheit strukturieren möchte, findet in schnellen Spielideen für den Morgenkreis weitere kurze Übergänge.

Warum helfen Reime beim Ankommen?

Wiederholung schafft Orientierung. Kinder wissen, was als Nächstes passiert und können sich über Rhythmus und Bewegung beteiligen, selbst wenn sie sprachlich noch zurückhaltend sind. Reime verbinden Sprache, Hören, Motorik und Gruppenerleben.

Wer gezielt Sprache fördern möchte, findet weitere Ideen unter Reimspiele für Kinder und Sprachspiele im Morgenkreis. Für noch mehr kurze Bewegungs- und Reimideen eignet sich auch der Fingerspiele Finder.

Wie kann man die Reime an das Alter anpassen?

Für Kinder unter vier Jahren sollten die Verse besonders kurz sein und klare Bewegungen enthalten. Vorschulkinder können längere Reime, Namensvarianten und kleine Rhythmusaufgaben übernehmen. In der Grundschule dürfen Kinder eigene Zeilen ergänzen oder Reime umdichten.

Ein einfacher Trick ist, nur ein Element zu verändern: Statt Hände zu klatschen werden an einem anderen Tag die Schultern getippt oder die Füße gestampft. So bleibt der Reim vertraut, ohne langweilig zu werden. Auf der Themenseite Kindergarten lassen sich weitere altersnahe Spielideen ergänzen.

Was tun, wenn einzelne Kinder nicht mitmachen möchten?

Beobachten ist ebenfalls Teilnahme. Kein Kind muss sprechen, klatschen oder im Mittelpunkt stehen. Häufig steigt die Bereitschaft nach einigen Wiederholungen von selbst. Ein Kind kann außerdem eine unauffällige Rolle übernehmen, etwa ein Bild halten oder das Startzeichen geben.

Bei sehr zurückhaltenden Kindern hilft es, zunächst Bewegungen anzubieten, die niemanden einzeln hervorheben. Ein gemeinsames Winken oder Schulterkreisen ist oft leichter als das laute Nennen des eigenen Namens. Auch Spiele zu Gefühlen im Morgenkreis können helfen, wenn das Ankommen emotional begleitet werden soll.

Wie lange sollte ein Begrüßungsreim dauern?

Für den Einstieg reichen meist 30 bis 90 Sekunden. Der Begrüßungsreim ist ein Startsignal und kein eigener Programmpunkt von zehn Minuten. Je jünger die Gruppe, desto klarer sollte der Übergang danach sein: Reim, kurze Begrüßung, nächster Morgenkreis-Baustein.

Bei Namensreimen verlängert sich die Dauer schnell. In Gruppen mit mehr als zwölf Kindern ist es deshalb sinnvoll, nicht jeden Namen in jeder Runde einzeln zu reimen. Stattdessen können zwei oder drei Kinder pro Tag eine besondere Begrüßung bekommen, während der Grundreim für alle gleich bleibt.

Wie funktionieren Begrüßungsreime in mehrsprachigen Gruppen?

Rhythmus und Bewegung machen Reime auch dann zugänglich, wenn ein Kind noch wenig Deutsch versteht. Verwende kurze Schlüsselwörter wie „Hallo“, „Morgen“, „Hand“, „Fuß“ und „wir“. Unterstützende Gesten zeigen sofort, was gemeint ist. Ein Kind muss einen Vers nicht korrekt nachsprechen, um sinnvoll teilzunehmen.

Gelegentlich kann ein Begrüßungswort aus einer Familiensprache der Gruppe aufgenommen werden. Entscheidend ist, es korrekt und wertschätzend zu verwenden, statt Sprachen als lustige Lautmalerei zu behandeln. Weitere Ideen zur sprachlichen Beteiligung bietet die Seite Sprachförderung.

Wiederkehrende Abläufe geben Kindern im Morgenkreis Orientierung
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Wie verbindet man den Reim mit dem nächsten Morgenkreis-Thema?

Eine einzelne Schlusszeile kann als Brücke zum Tagesinhalt dienen. Nach einem allgemeinen Begrüßungsreim folgt beispielsweise: „Und heute schauen wir, was der Herbst uns bringt.“ Für eine Bewegungsrunde kann die letzte Zeile lauten: „Jetzt werden unsere Füße wach.“ So bleibt der Begrüßungsreim stabil, während nur der Übergang wechselt.

Das ist besonders praktisch, weil Rituale ihre Wirkung durch Wiederholung entfalten. Wer jeden Morgen einen völlig neuen Reim einführt, erzeugt eher eine Vorführsituation als Orientierung.

Welche saisonalen Varianten sind sinnvoll?

Jahreszeiten lassen sich durch einzelne Bilder oder Wörter ergänzen, ohne den gesamten Reim auszutauschen. Im Herbst kann ein Blatt durch die Luft schweben, im Winter werden kalte Hände gerieben, im Frühling wächst eine Blume mit den Armen nach oben. Im Sommer kann ein Sonnen-Gruß die bekannten Bewegungen begleiten.

So entsteht Abwechslung, während Rhythmus und Grundstruktur vertraut bleiben. Wer häufiger mit Händen, Fingern und kleinen Versen arbeitet, findet außerdem bei Fingerspielen für den Morgenkreis passende Anschlussideen.

Welche Fehler sollte man bei Begrüßungsreimen vermeiden?

Zu lange Verse, ständiges Korrigieren und erzwungene Einzelauftritte nehmen dem Ritual seine Leichtigkeit. Ein Reim muss nicht perfekt gesprochen werden. Gerade im Kindergarten zählt das gemeinsame Erleben mehr als eine saubere Aufführung.

Ungünstig ist auch, fünf Rituale hintereinander zu stapeln: Begrüßungslied, Begrüßungsreim, Namensrunde, Klatschrunde und Anwesenheitsritual. Besser ist ein klarer, kurzer Einstieg, der zuverlässig funktioniert. Wenn die Gruppe unruhig wird, sollte der Reim nicht durch immer mehr Lautstärke „gerettet“ werden. Ein ruhigeres Tempo oder eine einfache gemeinsame Bewegung wirkt oft besser.

Wie entstehen eigene Begrüßungsreime?

Am einfachsten beginnt man mit vier kurzen Zeilen und einem wiederkehrenden Rhythmus. Die erste Zeile begrüßt, die zweite enthält eine Bewegung, die dritte beschreibt die Gruppe und die vierte leitet in den Morgenkreis über. Kinder können Wörter vorschlagen. So wird aus dem Ritual gleichzeitig ein kleines Sprachspiel.

Ein gutes Prüfkriterium ist: Können die Kinder nach zwei oder drei Wiederholungen zumindest die Bewegung oder ein Schlüsselwort vorhersehen? Wenn ja, ist der Reim wahrscheinlich einfach genug. Reimt sich ein Vers sprachlich perfekt, ist aber schwer verständlich, sollte Verständlichkeit Vorrang haben.

Fazit: Ein guter Begrüßungsreim muss nicht kompliziert sein

Kurze Reime, klare Bewegungen und regelmäßige Wiederholung reichen aus, um dem Morgenkreis einen freundlichen und verlässlichen Start zu geben. Besonders wertvoll wird das Ritual, wenn Kinder mitgestalten dürfen und niemand zum Mitsprechen gezwungen wird.

joern

Jörn Poppenhäger ist Autor und Betreiber von Spielpaedagogik.com. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit Spielpädagogik, Bewegungsförderung, Sprachförderung und der sozialen Entwicklung von Kindern. Sein Ziel ist es, pädagogisch wertvolle Spiele und Aktivitäten verständlich aufzubereiten und für Eltern, Kindergärten, Schulen sowie pädagogische Fachkräfte zugänglich zu machen. Die veröffentlichten Inhalte basieren auf umfangreichen Recherchen, bewährten pädagogischen Konzepten und aktuellen Erkenntnissen aus der frühkindlichen Bildung.